Orthopädie-SchuhTechnik

Der Wernecker Schuh

Mit dem Wernecker Schuh können Sie nach Operationen im vorderen und mittleren Fußbereich Ihren Fuß sofort wieder voll belasten.

Bei den heute üblichen Fußoperationen werden Knochen im Vorfußbereich (Mittelfußknochen und Zehenknochen) durchtrennt und durch Schrauben oder Drähte in korrigierter Stellung wieder zusammengefügt. Bis die Knochen zusammengewachsen sind, ist der Vorfuß zwischen drei und sechs Wochen, manchmal sogar bis zu zwölf Wochen, nur teilweise belastbar. 

Das ist unter anderem bei der Operation des Hallux Valgus der Fall. Der Hallux Valgus wird auch wegen des Schiefstands der großen Zehe im Volksmund Ballen genannt. In über 90 Prozent aller Fälle sind Frauen betroffen. Die Hauptursache ist ein zugrunde liegender Spreizfuß und das Tragen zu enger Schuhe.

Bereits kurz nach Operationen im vorderen Fußbereich können Patient*innen den Fuß mit dem Wernecker Schuh wieder völlig schmerzfrei belasten und ohne Stützen gehen. Auch Auto fahren ist damit kein Problem mehr.

Der Wernecker Schuh ist vorne geschlossen und lässt sich auch mit Verband leicht anziehen. Entwickelt wurde der zum Patent angemeldete Wernecker Schuh von Prof. Dr. med. Christian Hendrich (Orthopädisches Krankenhaus Schloss Werneck) und Orthopädiemechanikermeister Oliver Traub (Sanitätshaus Traub).

Durch die Kombination aus einer lose einlegbaren Sohlenversteifung, einem individuellen Fußbett mit einer entlastenden Kork-Leder-Sohle sowie Dämpfern aus Weichschaumstoff wird der Fuß an der operierten Stelle nur minimal belastet. Dank der patentierten Sohlenform ermöglicht er ein leichtes Abrollen. Jeder Schuh wird individuell an die Bedürfnisse unserer Patient*innen angepasst. Durch die Hilfsmittelnummer kann der Schuh mit allen Kostenträgern abgerechnet werden.

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Foto: Traub
Foto: Traub
Foto: Traub